Bekanntmachung
Sicherung des historischen maritimen Erbens des FMS GERA und Instandsetzung der fischereilichen Einrichtungen V0196/2026
| Vertragspartei und Dienstleister | |
| Beschaffer | Offizielle Bezeichnung: Magistrat der Stadt Bremerhaven - Historisches Museum Identifikationsnummer: entfällt Postanschrift: An der Geeste Postleitzahl / Ort: 27570 Bremerhaven NUTS-3-Code: DE502 Land: Deutschland E-Mail: info.vergabemanagement@immobilien.bremen.de Telefon: +49 Fax: +49 Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung Beschafferprofil (URL): https://vergabe.bremen.de |
| Federführendes Mitglied: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein |
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| Verfahren | |
| Zweck | |
| Rechtsgrundlage | Richtlinie 2014/24/EU |
| Beschreibung | Interne Kennung: V0196/2026 Titel: Sicherung des historischen maritimen Erbens des FMS GERA und Instandsetzung der fischereilichen Einrichtungen Beschreibung: Der Magistrat der Stadt Bremerhaven - Historisches Museum Bremerhaven - als Auftraggeber (AG) beabsichtigt den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages für die Sicherung des historischen mari-timen Erbens des FMS "GERA" und Instandsetzung der fischereilichen Einrichtungen zu vergeben. Ziel dieser Ausschreibung ist es, einen geeigneten Auftragnehmer (AN) für die durchzuführenden Tätigkeiten zur Sicherung und Erhalt des historischen maritimen Erbens des FMS "GERA" unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sowie die Instandsetzung der fischereilichen Einrichtungen zu beauftragen. Einzelheiten über die Art des Leistungsumfangs sind Ziffer 4 ff. der Leistungsbeschreibung zu ent-nehmen. Der Auftrag wird als Gesamtauftrag vergeben. Das zu erwartende Auftragsvolumen für diese Tätigkeiten beschränkt sich auf die in der Leistungs-beschreibung aufgeführten Arbeiten. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) der Euro-päischen Union gefördert. Es wird eine Preisobergrenze von 250.000,00 EUR (inkl. MwSt.) festgesetzt. Angebote, deren Ange-botspreis über dieser Preisobergrenze liegen, werden zwingend von der weiteren Wertung ausge-schlossen. Die Kernaufgabe ist es, den letzten europäischen Seitentrawlers für die Nachwelt zu erhalten. Un-ter der Hand wird dabei natürlich einer, das Image des "Schaufensters" schädigenden, altersbeding-ten Havarieren oder Umweltschäden vorgebeugt, denn für die GERA gilt nach wie vor, dass sie die maritime Galionsfigur des "Schaufenster Fischereihafen" ist. Kein Schiff vermittelt das fischwirt-schaftliche Erbe der Destination originaler und umfassender. Schließlich zielt das Projekt auf den Erhalt und die Inwertsetzung des soziokulturellen, maritimen und baulichen Erbes sowie dessen Nachnutzung mit fischwirtschaftlichem Bezug ein. Dies entspricht dem Ziel des EMFAF-Programms einer Förderung und Nutzung des sozialen und kulturellen fische-reigeschichtlichen Erbes sowie dem Erhalt und der Verbesserung der Lebensqualität, in diesem Fall der Stadtgesellschaft wie auch der Besuchenden von auswärts. Gleichzeitig dient es der Wissens-vermittlung und der generellen Information über den Fischfang und die spezielle Lebenskultur an Bord. Ebenso dient es der Sensibilisierung für die Qualität und die Spezifika des Grundnahrungsmit-tels Fisch. Die dadurch erzielte Stärkung der wirtschaftlichen und kulturellen Identität liegt im kol-lektiven Interesse eines Gemeinwesens. Das Projekt soll Gäste und Besucher an dieser Identitäts-vermittlung teilhaben lassen. Ortsbesichtigung: Eine Besichtigung des Museumsschiffs FMS "GERA", Fischkai ist Voraussetzung für die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren. Eine Nichtteilnahme führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Bieter werden über den Ausschluss unverzüglich in Textform informiert. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ziffer 1.5 der Leistungsbeschreibung. Art des Auftrags: Dienstleistungen |
| Umfang der Auftragsvergabe | |
| Hauptklassifizierung (CPV-Code) | |
| CPV-Code Hauptteil: 50244000-7 | |
| Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll |
Postleitzahl / Ort: Dock in dem der Auftragnehmer die Instandsetzungsarbeiten durchführt Museumsschiff FMS "GERA" NUTS-3-Code: DE502 Land: Deutschland |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Grundlage für den Ausschluss | Bekanntmachung |
| Ausschlussgründe |
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Bildung krimineller Vereinigungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Betrug oder Subventionsbetrug Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Zahlungsunfähigkeit Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Insolvenz Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Interessenkonflikt Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Schwere Verfehlung Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Grund: Rein nationale Ausschlussgründe Beschreibung: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvo-raussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschluss-gründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsbe-rechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzar-beitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Mo-naten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. |
| Grenzübergreifende Rechtsvorschriften | |
| Einzelheiten zum Verfahrenstyp | |
| Verfahrensart | Verfahrensart: Offenes Verfahren |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: 1. Rügen sind ausschließlich an den unter Beschaffer genannten Auftraggeber zu senden. 2. Werden im Vergabeverfahren Bescheinigungen von Auftraggebern oder amtlichen Stellen gefor-dert, sind sie - soweit sie nicht in Deutsch verfasst wurden - inklusive einer beglaubigten deutsch-sprachigen Übersetzung einzureichen. 3. Fragen zum Vergabeverfahren und zu den Vergabeunterlagen: Bewerber/Bieter können Auskünfte zum Vergabeverfahren einholen. Entsprechende Fragen und Anforderung weiterer Informationen (Bieterfragen) sind ausschließlich in Textform über das Verga-beportal https://vergabe.bremen.de/ zu stellen, spätestens bis zum 07.05.2026. Bis zu diesem Zeitpunkt eingereichte Fragen und Antworten werden in anonymisierter Form allen Bewerbern/Bietern über die Internetseite, über die auch die Ausschreibungsunterlagen zum Down-load zur Verfügung gestellt werden, bereitgestellt. Die Bewerber/Bieter sind verpflichtet, diese Antworten bei der Erstellung, Kalkulation und Einreichung ihres Angebotes zu berücksichtigen. Danach eingehende Fragen sind nicht mehr rechtzeitig gem. § 20 Abs. 3 VgV gestellt. Die Vergabe-stelle wird die rechtzeitig gestellten Fragen spätestens sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist be-antworten. Telefonisch oder per Telefax eingereichte Fragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet. |
| Beschaffungsinformationen (allgemein) | |
| Vergabeverfahren | |
| Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...) | |
| Bedingungen der Auktion | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein |
| Auftragsvergabeverfahren | Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung |
| Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Quelle der Auswahlkriterien | Bekanntmachung |
| Eignungskriterien | Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge Beschreibung: Einzureichen ist eine Bescheinigung, dass ihr Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist. Eine aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers ist mit dem Angebot einzureichen. Eintragung in das Handelsregister Beschreibung: Einzureichen ist ein Nachweis, dass Ihr Unternehmen (falls zutreffend) im Handelsregister eingetragen ist. Ein Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate) ist mit dem Angebot einzureichen. Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung: Einzureichen ist ein Nachweis, dass Ihr Unternehmen (falls zutreffend) im Berufsregister eingetragen ist. Ein Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate) ist mit dem Angebot einzureichen. Allgemeiner Jahresumsatz Beschreibung: Einzureichen ist eine Eigenerklärung zu Umsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Spezifischer Jahresumsatz Beschreibung: Einzureichen ist eine Eigenerklärung zum Umsatz Ihres Un-ternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Ge-schäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Spezifischer Jahresumsatz Beschreibung: Einzureichen ist eine Eigenerklärung, dass das absehbare jährliche Rechnungsvolumen des Angebotes nicht mehr als 1/3 des Gesamtumsatzes des Unternehmens ausmacht. Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Einzureichen sind Bescheinigungen, dass ihr Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungs-gemäß erfüllt hat. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen sowie eine Bescheini-gung zur gesetzlichen Sozialversicherung (von ein oder zwei Krankenkassen, bei denen die meisten Mitarbeiter/-innen versichert sind) (jeweils nicht älter als 3 Monate) sind mit dem Angebot einzureichen. Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung: Einzureichen ist eine Bescheinigung, dass Ihr Unternehmen über eine gültige Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, die folgende Mindestdeckungssummen abdeckt: 1.000.000 Euro Personen- und Sachschäden pro Schadensfall und Person, 1.000.00 Euro für Vermögensschäden pro Schadensfall. Eine Kopie der aktuell gültigen Bescheinigungen des zuständigen Versicherungsträgers ist mit dem Angebot einzureichen. oder dass Ihr Unternehmen im Auftragsfall eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen abschließen wird. Eine Kopie der aktuellen Bescheinigungen des Versicherungsunternehmens über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen, ist mit dem Angebot einzureichen (nicht älter als 3 Monate). Einzureichen ist eine Eigenerklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. ODER Einzureichen ist eine Eigenerklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt wird. Anteil der Unterauftragsvergabe Beschreibung: Bei dem Einsatz von Nachunternehmern werden abgrenzbare Teile des Auftrags vom AN durch Unteraufträgen an einen oder mehrere Dritte (Nachunternehmer) vergeben. Der Bieter ist verpflichtet, bereits bei Angebotsabgabe den Nachunternehmer sowie die Teile der Leistung zu benennen, die er an Nachunternehmer zu vergeben beabsichtigt (Formblatt 233). Durchschnittliche jährliche Belegschaft Beschreibung: Einzureichen ist ein Nachweis, dass ihr Unternehmen über die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Be-schäftigten verfügt. Die Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnitt-lich Beschäftigten, gegliedert nach Beschäftigungsart muss angegeben werden. Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen. Anzahl der Führungskräfte Beschreibung: Einzureichen ist ein Nachweis, über die Anzahl der beschäf-tigten Führungskräfte. Die für die Leitung vorgesehenen Personen müssen benannt werden. Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen. Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards Beschreibung: Einzureichen ist ein Zertifikat über die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001. Ein aktuell gültiges DIN EN ISO 9001 Zertifikat ist mit dem Angebot einzureichen. Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards Beschreibung: Einzureichen ist ein Zertifikat über die Anwendung eines Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001. Ein aktuell gültiges DIN EN ISO 14001 Zertifikat ist mit dem Angebot einzureichen. Referenzen zu bestimmten Lieferungen Beschreibung: Der Bieter erklärt, dass in den letzten 10 Jahren die ange-gebene Referenz mit der ausgeschriebenen Leistung ver-gleichbar ist, u.a. unter Angabe des Rechnungswertes (p. a.) und der Leistungsart. Um eine Vergleichbarkeit herstellen zu können, muss die Referenz die folgenden geforderten Mindestanforderun-gen erfüllen: - Erfahrungen mit Museumsschiffen unter restauratorischen Gesichtspunkten |
| Weitere Bedingungen zur Qualifizierung | Nachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen. Zusätzliche Informationen: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisanga-ben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 VgV). |
| Vorbehaltene Auftragsvergabe | Die Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein |
| Nebenangebote | Nebenangebote sind zulässig: Nein |
| Regelmäßig wiederkehrende Leistungen | |
| Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein |
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| Anforderungen für die Ausführung des Auftrags | |
| Reservierte Vertragsdurchführung | Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein |
| Leistungsbedingungen | Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Anlage "Anlage zur Auftragsbekanntmachung für europaweite Vergabeverfahren". |
| eRechnung | Elektronische Rechnungsstellung: Ja |
| Anforderungen | Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich |
| Verfahren nach der Vergabe | Aufträge werden elektronisch erteilt: Nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja |
| Organisation, die Angebote entgegennimmt | |
| Informationen zur Einreichung | |
| Fristen | |
| Frist für den Eingang der Angebote: 21.05.2026 09:30 Uhr | |
| Bindefrist | Laufzeit in Tagen: 71 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote) |
| Sprachen der Einreichung | Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU |
| Öffnung der Angebote | |
| Datum/Zeitpunkt der Angebotsöffnung: 21.05.2026 09:30 Uhr Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung erfolgt elektronisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ort der Angebotsöffnung: Immobilien Bremen Vergabemanagement Langenstraße 10-12 28195 Bremen |
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| Einreichungsmethode | Elektronische Einreichung zulässig: Ja Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabe.bremen.de |
| Auftragsunterlagen | Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabe.bremen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19d8a9f5144-384ba8f74fac4486
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU |
| Ad-hoc-Kommunikationskanal | |
| Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt | |
| Überprüfung | |
| Fristen für Nachprüfungsverfahren | Informationen über die Überprüfungsfristen: a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ei-nen Nachprüfungsverfahren gem. der §§ 160 ff GWB bei der unten genannten Überprüfungs-stelle einleiten. b) der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichung des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht in-nerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewer-bung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Beschaffer gerügt werden, - mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. c) Die Ausführung zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit. Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag gemäß § 160 GWB bei der unten ge-nannten Überprüfungsstelle gestellt werden. Bieter müssen Vergabeverstöße unverzüglich bei oben genanntem Beschaffer unter Angabe der oben genannten internen Kennung rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt wer-den sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB informiert. |
| Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Identifikationsnummer: Keine Angabe Internet-Adresse (URL): https://bau.bremen.de/ressort/vergabekammer-3529 Postanschrift: Contrescarpe 72 Postleitzahl / Ort: 28195 Bremen NUTS-3-Code: DE501 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +4942136159796 Fax.: +4942149632311 |
| Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Identifikationsnummer: nicht bekannt Internet-Adresse: (URL) https://bau.bremen.de/ressort/vergabekammer-3529 Postanschrift: Contrescarpe 72 Postleitzahl / Ort: 28195 Bremen NUTS-3-Code: DE501 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +4942136159796 Fax.: +4942149632311 |
| Schlichtungsstelle | |
| Beschaffungsinformationen (speziell) | |
| Vergabeverfahren | |
| Beschreibung der Beschaffung | Beschreibung: Gegenstand des Dienstleistungsvertrages ist die Sicherung des historischen maritimen Erbens des FMS GERA und Instandsetzung der fischereilichen Einrichtungen. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) der Europäischen Union gefördert. Es wird eine Preisobergrenze von 250.000,00 EUR (inkl. MwSt.) festgesetzt. Angebote, deren Angebotspreis über dieser Preisobergrenze liegen, werden zwingend von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Die Kernaufgabe ist es, den letzten europäischen Seitentrawlers für die Nachwelt zu erhalten. Unter der Hand wird dabei natürlich einer, das Image des "Schaufensters" schädigenden, altersbedingten Havarieren oder Umweltschäden vorgebeugt, denn für die GERA gilt nach wie vor, dass sie die maritime Galionsfigur des "Schaufenster Fischereihafen" ist. Kein Schiff vermittelt das fischwirtschaftliche Erbe der Destination originaler und umfassender. Schließlich zielt das Projekt auf den Erhalt und die Inwertsetzung des soziokulturellen, maritimen und baulichen Erbes sowie dessen Nachnutzung mit fischwirtschaftlichem Bezug ein. Dies entspricht dem Ziel des EMFAF-Programms einer Förderung und Nutzung des sozialen und kulturellen fischereigeschichtlichen Erbes sowie dem Erhalt und der Verbesserung der Lebensqualität, in diesem Fall der Stadtgesellschaft wie auch der Besuchenden von auswärts. Gleichzeitig dient es der Wissensvermittlung und der generellen Information über den Fischfang und die spezielle Lebenskultur an Bord. Ebenso dient es der Sensibilisierung für die Qualität und die Spezifika des Grundnahrungsmittels Fisch. Die dadurch erzielte Stärkung der wirtschaftlichen und kulturellen Identität liegt im kollektiven Interesse eines Gemeinwesens. Das Projekt soll Gäste und Besucher an dieser Identitätsvermittlung teilhaben lassen. Ort der zu erbringenden Leistungen ist das Museumsschiff FMS "GERA". Für die auf dem Museumsschiff durchzuführenden Tätigkeiten ist eine Dockung erforderlich, da das Schiff nicht mehr aus eigenem Antrieb fahren kann. Der AN trägt die Gefahr des Transports. Die Kernaufgaben der Ausschreibung dienen dem Erhalt der Schwimmfähigkeit und des Erscheinungsbildes des letzten Seitentrawlers in Europa sowie der Instandsetzung wesentlicher Maschinen im Hinblick auf die Vermittlung des fischeigeschichtlichen Erbes für die Nachwelt. In diesem Zusammenhang bestehen die Hauptaufgaben des Auftrags in der Prüfung der Rumpfstärken und gegebenenfalls seiner Verstärkung an kritischen Stellen. In der Reinigung des Rumpfes, seiner Beschichtung sowie der Erneuerung des historischen Anstrichs. Weitere zentrale Aufgaben liegen in der abschließenden Abdichtung des Wellenkanals, der Gangbarmachung der Netzwinde, der Reparatur der Saugleitung in einem Kühlwassertank als Voraussetzung für einen Vorführbetrieb der Antriebsmaschinen sowie in der Reinigung der Maschinenraumbilge. Einzelheiten über die Art des Leistungsumfangs sind Ziffer 4 ff. der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Der Leistungszeitraum (Vertragsbeginn) für die Instandhaltungsarbeiten beginnt mit der Zuschlagserteilung, welche spätestens für den 07.07.2026 vorgesehen ist. Der Zeitraum für die Durchführung der Arbeiten gemäß Ziffer 4 ff. beträgt maximal 4 Wochen ab Vertragsbeginn; die Fertigstellung hat spätestens bis zum 30.09.2026 zu erfolgen. Ortsbesichtigung: Die Besichtigung des Museumsschiffs FMS "GERA", Fischkai ist Voraussetzung für die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren. Eine Nichtteilnahme führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Bieter werden über den Ausschluss unverzüglich in Textform informiert. Die Teilnahme an der Ortsbesichtigung ist verpflichtend. Begründung: Die besonderen baulichen Merkmale des Museumsschiffs und die geforderte Instandhaltung dieses, können in dieser Leistungsbeschreibung nicht eindeutig und abschließend beschrieben werden. Hier kann der Bieter nur durch eine Ortsbesichtigung eine adäquate Einschätzung der Situation und des zu erbringenden Leistungs-Aufwandes vornehmen. Ein Vertreter des AG ist vor Ort und dokumentiert diese. Im Anschluss erhält der Bieter einen Nachweis (Anlage 3 - "Nachweis Teilnahme an der Objektbesichtigung") für die Teilnahme. Die Objektbesichtigungen finden voraussichtlich in dem Zeitraum vom 04.05.2026 bis 06.05.2026 jeweils in der Zeit von 09:00 bis max. 17:00 Uhr statt. Zur Koordination der Besichtigungstermine, benötigt der AG die verbindliche Anmeldung zur Teilnahme an der Objektbesichtigung per E-Mail an info@historisches-museum-bremerhaven.de bis spätestens 29.04.2026 eingehend bis 10:00 Uhr eines jeden Bieters. Die Teilnahme an der Objektbesichtigung ist auf maximal 2 Vertreter pro Bieter beschränkt und wird in Einzelterminen je Bieter durchgeführt. Die Bieter-Vertreter finden sich 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin vor dem Museumsschiffs FMS "GERA", Fischkai ein. Für die Begehung ist ca. 1 Stunde einzuplanen. Details zur Begehung (Begehungsplan) werden Ihnen vor Ort ausgehändigt. Der/Die Vertreter des Bieters muss/müssen bei der Anmeldung namentlich benannt werden und sich vor Ort ausweisen können. Als Nachweis über die Teilnahme an der Objektbesichtigung ist die Anlage 3 "Nachweis Teilnahme an der Objektbesichtigung" vollständig ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Angebot einzureichen. |
| Umfang der Auftragsvergabe | Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein |
| Art der Auftragsvergabe | Art der strategischen Beschaffung: |
| Erfüllungsort | |
| Geschätzte Laufzeit | Laufzeit in Monaten: 3 |
| Verlängerungen und Optionen | |
| Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen | Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja |
| Verwendung von EU-Mitteln | Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Ja |
| Zusätzliche Informationen | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Zuschlagskriterien |
Preis, Beschreibung: Preis, Gewichtung: 100,00 |
| Elektronischer Katalog | Elektronischer Katalog: Nein |
| Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge | Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein |